Weiterbildung, und wer zahlt? 5 Tipps um Deine/n Chefin zu überzeugen, für Deine Fortbildung aufzukommen!

by | Apr 15, 2021 | Sales Strategies | 0 comments

Lesezeit: 10 Minuten

Ganze 74% aller Arbeitenden haben das Gefühl, ihr volles Potential in ihrer aktuellen Anstellung nicht entfalten zu können Dies erkannte eine Langzeitstudie des Middlesex University’s Institute for Work Based Learning. Und warum? Es fehlt ihnen an Weiterbildungen, Fortbildungen oder Schulungen, die ihnen den Zugang zu ihrem nicht wahrgenommenen Potential eröffnen. (Quelle: The Learning Wave)

 

Hast auch Du das Gefühl, mit Hilfe von ein wenig externem Wissen oder Anleitungen könntest Du viel mehr für das Unternehmen, in dem Du beschäftigt bist, leisten? Oder hast Du sogar eine Weiterbildung gefunden, die ideal auf Dich, Deine Position und Deine Ziele zugeschnitten ist? 

 

Die eigenen Fähigkeiten zu stärken und Potentiale so noch stärker nutzen zu können ist zweifelsohne ein großer Schritt für Dich. Doch damit nicht genug. Denn je besser Du Dich auf Deinem Fachgebiet auskennst, desto stärker profitiert natürlich auch Dein/e ArbeitgeberIn davon. Wenn ein Unternehmen also ganz vorne mitspielen möchte, dann gibt es nur einen Weg: Die eigenen Arbeitskräfte stärken, weiterbilden und fördern!

 

Warum Weiterbildung? 

Warum Weiterbildung?

Betrachten wir die Vorteile, die eine Weiterbildung so mit sich bringen kann, schlagen sich schnell zwei unterschiedliche Lager auf: Einerseits gibt es hier den/die ArbeitnehmerIn, der/die selbstverständlich den größten Effekt aus dem Absolvieren einer Weiterbildung, eines Online Kurses oder einer Schulung zieht. Denn diese Person erhält einen direkten Lerneffekt, den ihr niemand mehr nehmen kann – sie hat das Wissen verinnerlicht. 

 

In weiterer Folge, allerdings, ist das Erlernen neuer Fähigkeiten im Rahmen einer Fortbildung natürlich auch essentiell für das Berufsleben. Idealerweise geht diese Steigerung von Qualifikationen für Dich als Arbeitnehmender mit besseren Aufstiegschancen, sowie einer potentiellen, besseren Gehaltssituation einher.

 

Neben den zahlreichen Vorteilen, den Arbeitnehmende natürlich für sich selbst aus einer gewissen Fortbildung ziehen, ist allerdings auch der Effekt auf das Unternehmen, in dem sie arbeiten nicht zu unterschätzen. Denn die gelernten Inhalte zielen schließlich darauf ab, einen bestimmten Unternehmensbereich zu unterstützen und gewisse Aufgaben zu erleichtern oder gar erst zu ermöglichen. 

 

Lässt ein/e ArbeitgeberIn die eigenen MitarbeiterInnen in einem Gebiet schulen oder weiterbilden, so steckt meist der Plan dahinter, eine Kompetenz auszubilden, die im Unternehmen gebraucht werden kann. Die eigenen MitarbeiterInnen sind das wertvollste Gut eines Unternehmens – insbesondere, wenn in deren Qualifikationen investiert wurde.

 

Weiterbildung Offline

Kaum zu glauben, aber noch vor wenigen Jahren war es die allgemeine Regel, dass Weiterbildungen nicht über den Laptop, sondern mit allen TeilnehmerInnen in einem Raum stattgefunden haben. Und obwohl es die Covid-19-Pandemie aktuell schwierig macht, Fortbildungen in physischen Umgebungen abzuhalten, bergen diese natürlich dennoch einige einzigartige Vorteilen.

 

In Effizienz und Flexibilität liegen ganz klar Online Weiterbildungen vorne, dennoch gibt es eines, was kaum ein Onlinekurs besser hinbekommt als eine Offline Fortbildung: Die Verbindung zu anderen TeilnehmerInnen!

 

Denn Weiterbildungen sind nicht nur eine Maßnahme, um neues Wissen in ein Unternehmen zu holen, sondern ermöglichen auch einen fruchtbaren Austausch zwischen den einzelnen TeilnehmerInnen. So manch ein/e spätere/r Business-PartnerIn wurde auf Fortbildungen getroffen und voneinander lernt man schließlich immer noch am besten!

 

Weiterbildung Online

Umgebung einer Online Weiterbildung

Spätestens mit Anfang der Covid-19-Pandemie haben Weiterbildungen im Netz und Onlinekurse einen neuen Stellenwert erhalten. Kein Wunder, denn in Krisenzeiten, in denen Veranstaltungen aufgrund der Ungewissheit immer wieder verschoben werden müssen, bieten  Fortbildungen im Internet die ideale Möglichkeit, diese Zeit produktiv zu nutzen und sich neue Fähigkeiten anzueignen.

 

Hinter diesen recht offensichtlichen Vorteilen steckt allerdings noch einiges mehr: Online Weiterbildungen sind oftmals nicht nur für eine Person nutzbar, sondern können von mehreren MitarbeiterInnen und Abteilungen absolviert werden – Eine höhere Kosteneffizienz ist wohl kaum möglich. Zudem sind viele Onlinekurse für einen langen Zeitraum verfügbar und können so auch in Zukunft genutzt werden.

 

Doch einer der größten Vorteile liegt natürlich in der Flexibilität des World Wide Web: Denn im Gegensatz zu einer Fortbildung vor Ort, die zu einem bestimmten Zeitpunkt einmalig stattfindet, können Onlinekurse flexibel und angepasst an die eigenen Umstände absolviert werden. Einerseits entsteht auch dadurch immense Effizienz, andererseits birgt dies auch den Vorteil, dass einzelne MitarbeiterInnen in ihrem eigenen Rhythmus lernen können und so den größten Effekt aus der Weiterbildung ziehen!

5 Tipps, wie Du Deine/n ChefIn überzeugst, die Kosten Deiner Weiterbildung zu übernehmen

1 Bitte um ein persönliches Gespräch

Im ersten Moment, nachdem Du auf eine Weiterbildung gestoßen bist, die Du gerne absolvieren möchtest, verspürst Du eventuell den Impuls, Deine/n direkten Vorgesetzte/n in Deine Pläne einzuweihen. Vielleicht setzt Du Dich sogar unmittelbar an Deinen Laptop und verfasst ein E-Mail, in dem Du Deine/n ChefIn über alle Details der Weiterbildung in Kenntnis setzt. 

 

Doch im stressigen Berufsalltag erhalten solche Schreiben schnell den Stempel “Kann ich auch später lesen” und verschwinden in den Tiefen des E-Mail-Postfachs. Hinzu kommt außerdem, dass persönliche Gespräche von Angesicht zu Angesicht eine viel bessere Überzeugungs- und Verhandlungsgrundlage bieten: Für die meisten Menschen ist es wesentlich einfacher, auf eine schriftliche Anfrage mit “Nein” zu antworten als in einer richtigen Konversation. 

 

Hier zahlt es sich aus, die gute alte Regel ein wenig umzudrehen, denn in diesem Fall ist Schreiben Silber und Reden Gold! Anstatt Deiner/Deinem Vorgesetzten ein langes E-Mail mit allen Gründen und Vorteilen rund um die Weiterbildung schreibst – oder gar nur einen Link einfügst – besprich dieses Thema lieber in einem ruhigen Vier-Augen-Gespräch. So kannst Du sicherstellen, dass Du Deine Argumente treffend präsentierst, ermöglichst direkte Rückfragen und kannst so auch die emotionalen Reaktionen Deines Gegenübers abschätzen.

High Five nach einem erfolgreichen persönlichen Meeting

Entscheidend kann hierbei auch die Situation des Gesprächs sein. Je nach Arbeitsumgebung, Unternehmenshierarchie und -philosophie kann der Impuls für einen solchen Dialog natürlich überall erfolgen: Vor der Kaffeemaschine, im Rahmen eines Einzelmeetings, etc. Möchtest Du auf Nummer Sicher gehen, bietet es sich jedoch an, per E-Mail oder Nachricht um ein persönliches Gespräch zu bitten. 

 

Hierfür kannst Du beispielsweise diese Vorlage verwenden: 

 

Hallo/Liebe/r/Sehr geehrte/r [Name Deiner/Deines Vorgesetzten],

 

Seit unserem letzten Gespräch rund um das Stärken meiner [Fähigkeit einsetzen] und mein berufliches Wachstum gesprochen haben, betrieb ich einige Recherche zu passenden Weiterbildungen. Im Rahmen dessen bin ich kürzlich auf ein spannendes Programm gestoßen, welches eine ideale Abdeckung meiner Ziele und Interessen bietet: [Programmnamen einsetzen] .

 

Ganz besonders überzeugte mich daran [Grund einsetzen] und ich bin daher überzeugt, dass es uns helfen würde [spezifischen Vorteil einsetzen]. 

 

Gibt es aktuell bei [Unternehmensname] Mittel für eine solche berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeit? 

 

Nach Möglichkeit bitte ich Dich/Sie daher um ein kurzes persönliches Gespräch, um die genauen Spezifika des Programms und eine eventuelle Erstattung mit Dir/Ihnen zu besprechen. 

 

[Terminvorschlag einfüllen]

Gib mir/Geben Sie mir bitte Bescheid, ob dies möglich ist. Vielen Dank!

 

Liebe Grüße/Mit freundlichen Grüßen,

[Dein Name]

 

 

2 Sei top vorbereitet

Bevor Du Dich in das persönliche Gespräch begibst und versuchst, Deine/n Vorgesetzten davon zu überzeugen, die Kosten für Deine Weiterbildung, Fortbildung oder Schulung zu übernehmen, solltest Du Dich gut vorbereiten. Denn insbesondere wenn es um monetäre Ressourcen geht, wollen sind konkrete, präzise Daten und Fakten notwendig, um es Deinem Gegenüber zu ermöglichen, sich eine vollständige Meinung zu Deinen Weiterbildungsplänen zu bilden.

 

Informiere Dich also eingehend und sammle so viele Informationen zu der Fortbildung wie möglich. Behalte hierbei natürlich auch potentielle Rückfragen Deines/Deiner Vorgesetzten im Hinterkopf, um diese treffend beantworten zu können. 

Umgebung einer Online Weiterbildung mit Laptop und Büchern

Die folgenden Themen geben Dir Anhaltspunkte für Deine Recherche rund um das Fortbildungsprogramm:

  • Dauer des Programms: Einmalig, wöchentlich, monatlich? 
  • Zeitraum der Lehreinheiten: Finden diese während der Arbeitszeit statt oder fallen diese in Deine Freizeit? Für Deine/n Vorgesetzten ist es wichtig zu wissen, ob sich die Lehreinheiten mit Deinem Arbeitsalltag vereinbaren lassen oder mit Ausfällen zu rechnen ist. 
  • Kosten der Weiterbildung: Liefere hier bereits einen Kostenvoranschlag, der alle mit der Weiterbildung assoziierten Kosten inkludiert, z.B. Anreise, Kursmaterialien, um später böse Überraschungen zu vermeiden.
  • Lerninhalte des Programms: Du solltest Deiner/Deinem Vorgesetzten einen guten Überblick über die Inhalte, die die Weiterbildung umfasst geben können, ebenso wie einige konkrete Themen nennen können, die von Bedeutung sind.
  • Erlernte Fähigkeiten/Erhaltene Qualifikationen: Welche nachweislichen Ergebnisse wirst Du durch die Teilnahme an dem Weiterbildungsprogramm erlangen? Füllen diese bestehende Wissenslücken im Unternehmen?

 

Die Vorbereitung endet jedoch noch nicht bei den Eckpunkten der Weiterbildung. Auf alle Fälle solltest Du Dich auch auf unerwartete Rückfragen gefasst machen und einige weiteren Argumente vorbereiten. 

 

Folgende Fragen könnte Dein/e Vorgesetzte/r an Dich haben:

  • Gibt es für diese Weiterbildung finanzielle Förderungen, Steuererleichterungen oder Rabatte in irgendeiner Form?
  • Warum hast Du Dich für diesen Kurs entschieden und nicht für einen anderen?
  • Insofern es bereits Unterlagen innerhalb des Unternehmens gibt könnte auch die Frage aufkommen warum diese Weiterbildung besser ist als die eigene? (Bedenke hierbei vor allem, dass die Vorgesetzten sehr stolz auf die internen Unterlagen sein können, auch wenn diese für Dich eventuell veraltet oder unzureichend aufbereitet sind.)
  • Wirst Du Deinen Arbeitsalltag trotz Schulung in gewohntem Maße absolvieren können? (Dies ist insbesondere bei Schulungen oder Fortbildungen über einen langen Zeitraum relevant)
  • Wie lässt sich der Return on Investment dieser Weiterbildung für unser Unternehmen messen?
  • Wie kannst Du die erlernten Inhalte in Deinem Arbeitsalltag anwenden?
  • Sind die erlernten Inhalte auch für andere Bereiche des Unternehmens hilfreich? Wenn ja, wie kannst Du sie diesen zugänglich machen bzw. Diese an sie weitergeben? (Hier besteht beispielsweise die Möglichkeit einer internen Wissensdatenbank)

 

Für die letzten 3 Fragen zahlt es sich aus, bereits im Vorfeld eine Liste mit potentiellen Vorteilen bzw. Nutzen der Weiterbildung anzufertigen. Je nach Weiterbildung könnte dies beispielsweise das schnellere Absolvieren bestimmter Tätigkeiten, das Erlernen im Unternehmen benötigter Fähigkeiten oder auch das Up-To-Date bleiben mit Branchenthemen sein. Wie Du Dir allerdings bestimmt vorstellen kannst, sind die einzelnen Vorzüge von dem Thema, Fachbereich und auch der Auslegung der Schulung abhängig, ebenso wie von dem Unternehmen, in dem Du arbeitest.

 

3 Zuschüsse und Förderungen

Ein Stapel Euro um die Kosten einer Weiterbildung zu symbolisieren

Eigentlich geht dieser Punkt Hand in Hand mit Tipp Nummer 2. Doch weil das Förderungsthema so wichtig ist, möchten wir es hier individuell hervorheben. 

 

Wenn Du also gerade dabei bist, alle Informationen rund um Deine gewünschte Fortbildung zusammenzutragen, dann investiere die ein oder andere Minute in die Recherche nach Förderungsmöglichkeiten oder Zuschüssen. Denn gibt es tatsächlich Förderungen, die das Unternehmen, in dem Du arbeitest beanspruchen kannst, so bedeutet dies eine erhebliche Ersparnis für Deinen Vorgesetzten. Gleichzeitig verbleiben jedoch die Nutzen, die aus Deiner Weiterbildung gezogen werden auf demselben Niveau, wodurch eine positivere Kosten-Nutzen-Rechnung entsteht.

 

So erzeugst Du eine Win-Win Situation und bist Deinem Ziel – nämlich, dass Deine Weiterbildung von Deinem/Deiner Vorgesetzten übernommen wird – ein Stückchen näher.

 

In der Bildungsförderungsdatenbank der Wirtschaftskammern Österreich findest Du alle Informationen rund um das Thema Förderungen für Aus- und Weiterbildungen! 

 

Insbesondere im digitalen Bereich ist gerade viel im Umbruch. Um dies zu unterstützen bietet Österreich auch hier eine Bandbreite an unterschiedlichen Förderungen an, von denen auch einige auf Weiterbildung rund um Digitalisierung spezialisiert sind. Wir haben diese auf unserer Förderungsseite für Dich zusammengefasst: Die richtige Förderung für Dein Unternehmen!

 

4 Weiterbildung im Kontext

Wenn es um Überzeugungskraft geht, dann stechen Informationen, die in den richtigen Kontext gesetzt wurden alle anderen Argumente aus. Denke einmal kurz darüber nach: Ein Erdbeben irgendwo auf der Welt scheint für Dich selbst recht unerheblich zu sein. Sobald es jedoch in Deiner Umgebung stattgefunden hat und Du somit einen realen Bezug zu diesem Erdbeben hast, steigt dessen Relevanz rasant an.

 

So ähnlich kannst Du es Dir mit den Auswirkungen Deiner Weiterbildung auf das Unternehmen, in dem Du arbeitest oder Deine/n Vorgesetzte/n vorstellen: Eine Weiterbildung in beinahe jedem Bereich kann positiv bewertet werden, denn sie steigerst schließlich Deine Fähigkeiten und Qualifikationen. Aber erst wenn diese neuen Qualifikationen auch einen realen Einfluss auf Deine Arbeitsleistung haben, werden sie wirklich spannend für Deine/n ArbeitgeberIn.

 

Geht es also darum, das Fortbildungsprogramm Deiner/Deinem Vorgesetzten vorzustellen, dann achte unbedingt darauf, dieses auch in den Kontext des Unternehmens oder Deiner spezifischen Position zu setzen. Sprich also nicht nur über die allgemeinen Inhalte der Weiterbildung, sondern gehe insbesondere auf jene ein, die den größten Nutzen für Dich, Deine Arbeit und das Unternehmen haben werden.

 

Das funktioniert besonders gut, indem Du nicht nur von den Inhalten des Fortbildungsprogramms sprichst, sondern eher Ergebnisse kommunizierst. 

Welche Auswirkungen haben Deine neuen Qualifikationen auf den Arbeitsalltag? Welchen Return on Investment erwartest Du Dir?

Die spezifischen Auswirkungen und Returns on Investment sind hierbei stark von der Weiterbildung, sowie dem Unternehmen, in dem Du arbeitest, und noch viel stärker von Deiner eigenen Position abhängig. Sie könnten von der schnelleren Bewältigung einer Aufgabe, bis hin zum Übernehmen von mehr Verantwortung reichen.

 

5 Dein Wert für das Unternehmen

Zu guter allerletzt geht es in einer Weiterbildung allerdings nicht nur um das Unternehmen, in dem Du arbeitest, sondern in erster Linie auch um Dich. Als treue/r MitarbeiterIn bist Du einer der wichtigsten Faktoren im Erfolg des Unternehmens und somit auch die höchste Priorität Deine/s Vorgesetzten – und dem solltest Du Dir auch bewusst sein!

 

Bevor Du also alles daran setzt, Deine/n ArbeitgeberIn davon zu überzeugen, dass diese Weiterbildung wichtig für Dich und das Unternehmen ist, sei Dir selbst im Klaren darüber, wie groß Dein Wert für das Unternehmen ist

 

Besonders, wenn Du bereits etwas länger in einem Unternehmen arbeitest und dies auch nicht mehr wirklich in Frage stellst, kann es vorkommen, dass Du Deinen eigenen Wert schnell ein wenig aus den Augen verlierst. Daher listen wir im Folgenden einige Fragen auf, die Dir dabei helfen können, Deinen Wert für das Unternehmen objektiv zu definieren:

 

  • Wie lange arbeitest Du bereits in diesem Unternehmen? Je länger Du fixer Bestandteil eines Teams bist, desto besser kennst Du die Aufgaben, kooperierst mit Teammitgliedern und desto wichtiger bist Du auch für das Unternehmen.
  • Wie lange wirst Du noch bei diesem Unternehmen arbeiten? Wenn Du vor hast, bald einen neuen Job anzunehmen, solltest Du Deine/n Vorgesetzte/n nicht dazu bringen, weiterhin in Deine Qualifikationen zu investieren.
  • Was würde passieren, wenn Du das Unternehmen verlassen würdest? Würde Deine Abteilung wie gehabt weiterarbeiten können? Je unersetzlicher Du bist, desto wichtiger ist es auch in die Steigerung Deiner Qualifikationen zu investieren!
  • Ist Deine Position einzigartig? Oder gibt es noch ganz viele Leute im Unternehmen, die ähnliche oder gar dieselben Aufgaben erledigen?
  • Welche Funktionen Deines Jobs erledigst Du besonders gut? Stehen diese in Einklang mit Deiner geplanten Weiterbildung?

 

Wie hoch Dein Wert für das Unternehmen, in dem Du arbeitest, ist, hängt schlussendlich allerdings nicht nur von Dir, sondern eben auch von dem Unternehmen. Beziehe also auch wirtschaftliche Faktoren und die aktuelle Lage des Unternehmens mit ein, wenn Du Dir Gedanken über Deinen Wert machst.

 

ChefIn überzeugt – und was jetzt?

Wunderbar, Du hast es geschafft, Deine/n ChefIn von Deiner Weiterbildung zu überzeugen und freust Dich schon auf all die neuen Inhalte und Fähigkeiten, die Du lernen wirst. Doch gerade, wenn das Unternehmen, in dem Du arbeitest für Deine Fortbildung aufkommt, möchte es natürlich, dass der größte Wert daraus geschöpft wird.

 

Daher ist es nach der Weiterbildung noch nicht getan. Selbstverständlich liegt es nun an Dir, die erlernten Qualifikationen einzusetzen und somit den Arbeitsalltag noch professioneller zu beschreiten. Aber, was wäre, wenn von der Weiterbildung nicht nur Du profitierst – sondern Dein ganzes Team?

 

Wenn es darum geht, erlerntes Wissen innerhalb des Unternehmens zu verbreiten und auch in anderen Abteilungen zugänglich zu machen, bietet es sich an, eine interne Wissensdatenbank anzulegen. Hier können nicht nur Anleitungen oder Standardprozesse gespeichert werden, sondern auch detaillierte Informationen, wie eben aus Deiner Weiterbildung. Doch das ist ein Thema für einen eigenen Artikel!

 

Hast auch Du das Gefühl, das Dein Unternehmen von einer internen Wissensdatenbank profitieren könnte? Schreib es uns in den Kommentaren, damit wir bei Bedarf auch eine Ressource zu diesem Thema für Dich erstellen können!

 

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